Anleitung für Geburtstagskarten in 3D-Optik

Anleitung für Geburtstagskarten in 3D-Optik 

Glückwunschkarten rund um den Geburtstag gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Ob nun eine Karte für einen Kindergeburtstag, zur Volljährigkeit, für einen runden Geburtstag oder für einen ganz normalen Geburtstag benötigt wird, ob die Karte lustig, elegant, klassisch oder modern sein soll und ob die Karte ein herkömmliches oder ein ausgefallenes Format haben soll, es lässt sich sicher für jeden Geschmack etwas Passendes finden. 

Wer dem Geburtstagskind jedoch eine ganz besondere und vor allem absolut einzigartige Geburtstagskarte überreichen möchte, kann diese selbst anfertigen.

Karten selber zu basteln ist nicht allzu schwierig und auch wenn die Karten mitunter sehr aufwändig und raffiniert wirken, sind vielfach nur wenige Materialien notwendig. Ein Paradebeispiel hierfür sind Geburtstagskarten in 3D-Optik. Sie sehen sehr eindruckvoll aus, die Herstellung ist aber erstaunlich einfach und es werden auch nur wenige Materialien benötigt.

Wie solche kleinen Kunstwerke entstehen, erklärt die folgende Anleitung für Geburtstagskarten in 3D-Optik: 

Geburtstagskarten in 3D-Optik – die benötigten Materialien

·         Bastelkarton oder fertige Kartenrohlinge

·         Bastelkarton oder dickeres Papier und ein Motiv oder vorgefertigte Motiv-Bastelbögen

·         Klebe-Pads aus Schaumstoff

·         Materialien zum Verzieren der Karten nach Wunsch, beispielsweise unterschiedliche Papiere, Bänder, Perlen, Blüten, Federn, Zahlen zum Aufkleben oder Glitter

·         Bastelkleber oder doppelseitiges Klebeband

·         Schere und Stift 

Geburtstagskarten in 3D-Optik – die Basisanleitung

1. Schritt: das 3D-Motiv anfertigen

Im Baselbedarf gibt es vorgefertigte Motiv-Bögen für das Basteln von Karten und Motiven in 3D-Optik. Allerdings ist es nicht unbedingt notwendig, solche Motiv-Bögen zu verwenden, denn die 3D-Objekte können auch selbst hergestellt werden. Dafür werden lediglich ein Motiv und Bastelkarton oder etwas festeres Papier benötigt.

Welches Motiv für die Karte ausgewählt wird, bleibt natürlich dem eigenen Geschmack überlassen. Es müssen allerdings keineswegs immer nur klassische Motive wie Blumen, Geburtstagstorten oder Kerzen sein, denn auch einfache geometrische Figuren können sehr eindrucksvoll aussehen.

Das ausgewählte Motiv wird nun mehrere Male in verschiedenen Größen auf dem Karton oder Papier ausgedruckt und möglichst sauber und ordentlich ausgeschnitten. Wird ein Motiv-Bogen verwendet, wird auch hier das jeweilige Motiv in unterschiedlichen Größen ausgeschnitten. Anschließend werden die einzelnen Motive zu dem 3D-Objekt zusammengesetzt. Dafür werden die ausgeschnittenen Motive mithilfe der Schaum-Klebe-Pads aufeinander geklebt.

Das größte Motiv bildet dabei die unterste Lage, mit jeder weiteren Schicht wird das Motiv kleiner. Dadurch entsteht eine optische Täuschung, die das Motiv dreidimensional wirken lässt. Wer möchte, kann das Motiv nun noch weiter ausgestalten, indem er beispielsweise die Konturen nachzeichnet, kleine Perlen aufklebt oder mit Glitter arbeitet.

Eine andere Möglichkeit für tolle 3D-Motive ergibt sich übrigens, wenn mit Servietten gearbeitet wird. Dabei wird ein Motiv aus einer Serviette ausgeschnitten und auf weißen Bastelkarton geklebt. Anschließend werden die Konturen des Motivs erneut auf Bastelkarton übertragen, wobei die Konturen wieder in unterschiedlichen Größen benötigt werden.

Der Bastelkarton kann in jeder beliebigen Farbe gewählt werden, die zu dem Motiv passt. Dann werden auch hier die einzelnen Schichten aufeinandergesetzt und durch die verschiedenen Lagen wirkt das Serviettenmotiv plastisch.

[Grafik-Vorlage Geburtstagskarte in 3D] 

2. Schritt: den Kartenrohling gestalten

Die Basis der Geburtstagskarte kann entweder ein fertiger Kartenrohling bilden oder es wird ein Stück Bastelkarton in dem gewünschten Format der Karte zugeschnitten. Bevor das 3D-Opjekt aufgeklebt wird, kann der Kartenrohling nun gestaltet werden.

Bei einem 3D-Objekt, das recht aufwändig wirkt oder schon bunt ist, kann es schöner aussehen, wenn der Kartenrohling eher schlicht bleibt, da die Karte sonst schnell zu unruhig und zu überladen wirken kann. Ist das 3D-Objekt hingegen eher schlicht, kann seine Wirkung durch einen schönen Hintergrund verstärkt werden.

Um den Hintergrund zu gestalten, können beispielsweise buntes Papier, Stoffstücke, Bänder oder Bordüren aufgeklebt werden. Möglich ist aber auch, ein Muster aus Linien auf den Rohling zu malen oder ihn mit Glitter zu verzieren.  

3. Schritt: die Karte fertig stellen

Auf den fertig gestalteten Kartenrohling wird nun das vorbereitete 3D-Objekt geklebt. Dabei kommt wieder ein Schaum-Klebe-Pad zum Einsatz, der gleichzeitig auch als Abstandhalter fungiert. Sofern notwendig und gewünscht, kann nun noch etwas an der Optik geschliffen werden und danach ist die selbstgebastelte 3D-Karte fertig.

Ganz zum Schluss muss dann nur noch der Text in die Karte geschrieben werden. Dabei kann der Glückwunschtext unmittelbar mit einem Füller, einem Filzschreiber oder einem Kugelschreiber auf die rechte Innenseite der Karte geschrieben werden. Möglich ist aber auch, den Text auf ein separates Blatt Papier zu schreiben oder zu drucken und dieses dann in die Karte einzulegen.

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