Schnitzeljagd beim Kindergeburtstag – Ideen und Tipps

Schnitzeljagd beim Kindergeburtstag – Ideen und Tipps 

Die Schnitzeljagd ist ein echter Klassiker und gleichzeitig ein Programmpunkt, der für spannende Unterhaltung und gute Stimmung sorgt. Hier sind Ideen und Tipps für die spaßige Schatzsuche beim Kindergeburtstag!

 

Eine Schnitzeljagd gehört zu den Highlights bei jedem Kindergeburtstag. Kleinere Kinder haben genauso viel Spaß daran wie größere Partygäste. Bei der gemeinsamen Suche nach dem Schatz vergeht die Zeit wie im Flug, Langeweile kommt garantiert nicht auf. Wenn sich die Partygäste nicht alle kennen, ist die Schnitzeljagd zudem eine tolle Möglichkeit, um das Eis zu brechen.

Generell ist ratsam, die Schnitzeljagd ziemlich an den Anfang der Geburtstagsfeier zu setzen. Denn zum einen bleibt den Partygästen so auf jeden Fall genug Zeit, um den Schatz auch tatsächlich zu finden.

Und zum anderen sind die Kids danach meist ausgepowert und hungrig, so dass sie es umso mehr genießen, gemeinsam am Tisch zu sitzen und sich den Geburtstagskuchen oder eine warme Mahlzeit schmecken zu lassen.

 

Eine Schnitzeljagd beim Kindergeburtstag – die Vorbereitung

Eine spannende Schatzsuche erfordert nicht allzu viele Materialien und lässt sich für kleines Geld realisieren. Allerdings müssen die Eltern des Geburtstagskindes etwas Zeit in die Vorbereitung investieren.

Dabei umfasst die Vorbereitung der Schnitzeljagd vor allem folgende Punkte:

·         Draußen oder drinnen: Zunächst einmal muss eine grundlegende Entscheidung getroffen werden, nämlich ob die Schnitzeljagd draußen oder drinnen stattfinden soll. Beides ist möglich und hat seinen Reiz. Gibt es in der Nähe keinen Park, keine verkehrsberuhigten Zonen und auch sonst keine Flächen, wo sich die Kinder sicher bewegen können, ist eine Schatzsuche in der Wohnung die bessere Wahl. Gleiches gilt, wenn das Risiko groß ist, dass es am Tag des Kindergeburtstags sehr kalt ist oder regnet. Möchten die Eltern die Schatzsuche drinnen veranstalten, ist die Wohnung aber nicht allzu groß, sollten sie mit den Nachbarn absprechen, dass die Kids zeitweise das Treppenhaus, den Keller oder den Speicher belagern. Natürlich ist auch eine Kombination möglich, bei der die Route von der Wohnung in den Garten oder den Hof und wieder zurück in die Wohnung führt.

·         Die Route: Steht fest, wo die Schatzsuche stattfinden soll, gilt es, die Route festzulegen. Geht es nach draußen, sollten die Eltern den Weg abgehen und überschlagen, wie lange die Kinder ungefähr brauchen werden. Im Innenbereich sollten die Eltern mögliche Gefahrenquellen wie Kabel beseitigen. Zudem können sie Schränke, die tabu sind, abschließen und die Schlüssel entfernen. Daneben sollten sie festlegen, welche Zimmer bei der Schatzsuche außen vor bleiben.

·         Die Stationen: Steht die Route, müssen sich die Eltern im nächsten Schritt überlegen, wo es Stationen geben soll, an denen die Kids Aufgaben lösen müssen. Dabei sollte die Schnitzeljagd fünf bis höchstens acht Stationen umfassen. Bei weniger Stationen wird die Suche zu kurz, bei mehr Stationen könnten vor allem kleinere Partygäste zwischendurch die Lust verlieren. Die Stationen wiederum sollten die Eltern einheitlich markieren, damit die Kids sofort erkennen, dass sie den nächsten Punkt gefunden haben. Zum markieren eignen sich bunte Hinweisschilder aus Tonkarton, Bänder oder Luftballons.

·         Die Aufgaben: Jede Station der Schnitzeljagd sollte eine Aufgabe bereithalten. Und erst wenn die Aufgabe gelöst ist, können die Partygäste ihre Suche fortsetzen. Ideen für Aufgaben haben wir im nächsten Abschnitt zusammengestellt.

·         Der Schatz: Als Belohung für die erfolgreiche Suche erwartet die Kinder ein Schatz. Am besten eignen sich Süßigkeiten und kleine Geschenke wie Plüschtiere, Blöcke und Malstifte oder Armbänder. Wichtig ist aber, dass der Schatz gleichmäßig unter allen Schatzsuchern aufgeteilt werden kann. Zudem muss der Schatz natürlich so gut versteckt sein, dass die Kids ihn nicht schon vorher entdecken. Als Schatztruhe bietet sich eine Holzkiste oder ein Pappkarton an, die mit buntem Papier, Bändern und Luftballon verziert sein können.

Wenn die Eltern möchten, können sie die Schnitzeljagd auch unter ein bestimmtes Motto stellen. In diesem Fall werden die Schatzsucher zu Beginn mit passenden Accessoires ausgestattet, etwa Augenklappen beim Motto Pirat, Krönchen beim Motto Prinzessin oder Stirnbändern beim Motto Sport. Der Schatz kann dann ebenfalls passend gestaltet werden.

Und noch etwas Organisatorisches: Mindestens ein Erwachsener sollte die Schnitzeljagd als Aufsichtsperson begleiten. So ist sichergestellt, dass unterwegs kein Kind verloren geht und es zwischendurch keinen Streit gibt. Ein zweiter Erwachsener überprüft an den verschiedenen Stationen, ob die Aufgaben richtig gelöst wurden.

 

Eine Schnitzeljagd beim Kindergeburtstag – die Schatzkarte

Zu einer echten Schatzsuche gehört auch eine Schatzkarte. Sie informiert die kleinen Schatzsucher darüber, welcher Weg sie zu den einzelnen Stationen und am Ende zum Schatz führt.

Wenn die Eltern eine Schatzkarte zeichnen, sollten sie darauf zum einen die Stationen und den Schatz und zum anderen markante Orientierungspunkte festhalten. Orientierungspunkte draußen können Bäume, Kreuzungen, markante Häuser, Geschäfte oder Geräte auf einem Spielplatz und drinnen Räume, Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände sein. Um den Weg zu verdeutlichen, können die Eltern die Route durch eine gestrichelte Linie darstellen.

Die Schatzkarte können die Eltern den Partygästen einfach so übergeben. Eine andere Möglichkeit ist, die Schatzkarte in Stücke zu zerschneiden. In diesem Fall besteht die erste Aufgabe für die Kids darin, die Karte richtig zusammenzusetzen.

Anstelle einer Schatzkarte können die Eltern aber auch mit Rätseln arbeiten. Dabei müssen die Kinder dann Fragen beantworten oder Rätselaufgaben lösen, die ihnen den Hinweis auf die nächste Station liefern.

 

Eine Schnitzeljagd beim Kindergeburtstag – die Aufgaben

An jeder Station wartet eine Aufgabe auf die Kinder, die sie lösen müssen. Erst danach können sie ihre Suche fortsetzen. Gleichzeitig liefert jede erfolgreich gemeisterte Station einen Hinweis darauf, wo der Schatz versteckt ist.

Bei diesem Hinweis kann es sich um einen Buchstaben handeln. Wenn die Kinder alle Buchstaben zusammenhaben, können sie das Wort bilden, das das Versteck benennt. Bei kleineren Kindern kann der Hinweis auch ein Stück von einem Foto sein, das das Versteck zeigt oder einen eindeutigen Hinweis darauf liefert.

Was die Aufgaben angeht, so gibt es unzählige Möglichkeiten. Wichtig ist nur, dass die Aufgaben nicht zu schwierig sind und nicht zu lange dauern. Denn wenn sich die Kids ewig an einer Station aufhalten, könnten sie die Lust verlieren. Findet die Schnitzeljagd draußen statt, können beispielsweise folgende Aufgaben auf dem Programm stehen:

·         Ein Kind muss ein Tier nachahmen oder einen Begriff darstellen und die anderen Kinder müssen das gesuchte Wort erraten. Hat jedes Kind einen Begriff dargestellt, ist die Aufgabe gelöst.

·         Die Kinder müssen eine bestimmte Strecke auf besondere Art zurücklegen, beispielsweise auf einem Bein hüpfend, rückwärts, krabbelnd oder in Form einer Polonaise mit geschlossenen Augen.

·         Die Kinder müssen Blumen, Bäume oder Tiere bestimmen.

·         Die Kids müssen verschiedene Materialien sammeln, beispielsweise fünf Steine, drei Kastanien, sechs Gänseblümchen und vier Tannenzapfen.

·         Die Kinder müssen nacheinander über einen Baumstamm balancieren.

Während sich für die Aufgaben draußen in erster Linie Bewegungsspiele eignen, darf es in der Wohnung ruhiger zugehen. Hier bieten sich Denkaufgaben und Suchspiele prima an. So können beispielsweise folgende Aufgaben an die Reihe kommen:

·         Jedes Kind muss mit verbundenen Augen ein Lebensmittel erraten. Obst und Gemüse, Süßigkeiten, Nudeln, Wurst, Käse und ähnliche einfachen Lebensmittel sind dafür gut geeignet.

·         Die Kids müssen in einem Raum bestimmte Gegenstände finden. Sind alle Dinge, die auf der Liste stehen, gefunden, ist die Aufgabe gelöst.

·         Die Kinder müssen in einem Zimmer einen Gegenstand finden, der dort nicht hingehört. Das kann beispielsweise ein Kochlöffel im Badezimmer, ein Stück Seife im Wohnzimmer oder eine Lesebrille im Hundekorb sein.

·         In eine Kissenhülle oder einen Bettbezug werden verschiedene Gegenstände gesteckt. Jedes Kind muss einen Gegenstand ertasten und richtig benennen.

·         Die Kinder müssen reihum würfeln. Die Würfe werden solange addiert, bis die Kinder zusammen eine bestimmte Zahl erreicht haben.

 

Eine Schnitzeljagd beim Kindergeburtstag – eine schnelle Alternative

Fehlt die Zeit, um eine richtige Schnitzeljagd vorzubereiten oder kann die für draußen geplante Schatzsuche nicht stattfinden, weil das Wetter nicht mitspielt, können die Eltern eine schnelle Alternative auf die Beine stellen.

Dazu verstecken sie in einem Zimmer mehrere kleine Schilder oder Tütchen, die Hinweise auf den Schatz enthalten. Die Partygäste setzen sich an den Tisch und würfeln. Würfelt ein Partygast eine 6, darf er nach einem Hinweis suchen.

Die anderen Kinder würfeln in der Zwischenzeit weiter. Sobald das nächste Kind eine 6 würfelt, löst es aktuellen Schatzsucher ab. Sind alle Hinweise gefunden, können die Kids die Hinweise gemeinsam auswerten, um den Schatz zu finden.

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