3 Rezepte für vegane Geburtstagskuchen

3 Rezepte für vegane Geburtstagskuchen 

Auch wer keine Lebensmittel tierischen Ursprungs verwenden möchte, muss nicht auf einen leckeren Geburtstagskuchen verzichten. Hier sind 3 Rezepte für vegane Geburtstagskuchen!

Immer mehr Menschen essen deutlich weniger Fleisch oder streichen es komplett von ihrem Speiseplan. Andere gehen noch einen Schritt weiter und verzichten auf alle tierischen Produkte. Vegan zu kochen, ist zwar etwas aufwändiger, kann aber sehr lecker sein. Schließlich ist es nicht umsonst ein echter kulinarischer Trend!

Und auch für eine Geburtstagsfeier bietet sich die vegane Küche an, entweder als Motto, als Ergänzung zu den anderen Gerichten oder um den veganen Geburtstagsgästen eine besondere Freude zu machen. Andersherum kann ein veganer Kuchen ein schönes Geschenk für das vegane Geburtstagskind sein.

Und welche Kuchen dürfen auf keiner Geburtstagskaffeetafel fehlen? Ein Apfelkuchen mit Streuseln, ein Käsekuchen und ein Schokoladenkuchen. Und für diese drei Klassiker haben wir hier die Rezepte für die vegane Variante!

 

1. Rezept: Apfel-Streuselkuchen

Die Zutaten:

  • ·         1 kleine, nicht zu reife Banane
  • ·         300 g Mehl
  • ·         100 g Zucker
  • ·         200 g kalte Pflanzenmargarine
  • ·         8 mehlige Äpfel
  • ·         3 EL Zimtzucker (aus 3 EL Zucker und 1 TL Zimt)
  • ·         Puderzucker zum Bestreuen

Die Zubereitung:

Als erstes wird die Banane in ein kleines Schälchen gegeben und mit einer Gabel zerdrückt. Die Banane sollte aber noch nicht zu reif sein. Denn sie soll dem Teig keinen besonderen Geschmack geben, sondern dient lediglich als Bindemittel.

Nun wird der Mürbeteig zubereitet. Dafür werden das Mehl, der Zucker, die Margarine und die zerdrückte Banane in eine Schüssel gegeben und zügig zu einem Teig verknetet. Der Teig darf ruhig noch krümelig sein.

Als nächstes wird eine Springform mit 28 cm Durchmesser mit Margarine gefettet und etwas Mehl ausgestreut. Gute zwei Drittel des Teiges werden dann in die Form gegeben und mit der Hand so angedrückt, dass der Boden und der Rand der Backform bedeckt sind.

Für die Füllung werden die Äpfel geschält, in kleine Würfel geschnitten und mit dem Zimtzucker vermischt. Dann wird die Füllung in die Form gegeben. Der restliche Teig wird nun über die Äpfel gebröselt. Anschließend wird der Kuchen auf der mittleren Schiene im 180 Grad warmen Backofen etwa eine halbe Stunde lang gebacken. Er ist fertig, wenn die Streusel goldbraun geworden sind. Kurz vor dem Servieren kann der Kuchen noch mit Puderzucker bestreut werden.

 

2. Rezept: Käsekuchen

Die Zutaten:

  • ·         450 g Mehl
  • ·         225 g Sojamargarine
  • ·         345 ml Agavendicksaft
  • ·         1,5 Päckchen Backpulver
  • ·         5 EL Wasser
  • ·         600 g Quarkalternative
  • ·         270 ml Sojamilch
  • ·         2 gehäufte EL Speisestärke
  • ·         Schale von einer halben Zitrone

Die Zubereitung:

Für den Teig werden das Mehl, 150 g Sojamargarine, 120 ml Agavendicksaft, das Backpulver und das Wasser in eine Schüssel gegeben, miteinander vermischt und zu einem glatten Teig verknetet. Anschließend wird der Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestreute Springform gegeben und so verteilt, dass der Boden bedeckt ist und ein kleiner Rand entsteht.

Weiter geht es mit dem Belag. Dafür werden der Sojaquark, die restliche Margarine, die Sojamilch, der übrige Agavendicksaft und die Speisestärke gut miteinander verrührt. Abgeschmeckt wird die Masse mit der abgeriebenen Schale von einer halben Zitrone. Der Belag wird anschließend in die Form gefüllt. Dann wird der Kuchen bei 175 Grad etwa eine Stunde lang gebacken. Nach dem Backen sollte der Kuchen in der Form bleiben, bis er erkaltet ist, denn die Masse wird erst nach dem Abkühlen fest.

Tipps: Wer es gerne fruchtig mag, kann auch Kirschen, Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Aprikosen oder anderes Obst in die Quarkmasse geben. Oder den Käsekuchen mit einer Sauce aus pürierten Früchten servieren. Auch mit Schokostückchen schmeckt der Kuchen toll. Und wer keinen Sojaquark bekommt, kann auf Sojajoghurt zurückgreifen. Der Joghurt wird in ein Sieb gegeben, das mit einem sauberen Küchentuch ausgelegt ist, und muss etwa zwölf Stunden lang abtropfen. Auf diese Weise entstehen aus 750 g Joghurt 500 g Quark.

 

3. Rezept: Schokokuchen

Die Zutaten:

  • ·         200 g Zucker
  • ·         300 g Mehl
  • ·         4 EL Kakaopulver
  • ·         1 Päckchen Vanillezucker
  • ·         1 Päckchen Backpulver
  • ·         100 ml Pflanzenöl (z.B. Rapsöl, Sonnenblumenöl oder ein anderes geschmacksneutrales Öl)
  • ·         150 ml Reismilch
  • ·         ca. 100 ml Wasser
  • ·         100 g vegane Zartbitterschokolade
  • ·         Puderzucker oder vegane Kuvertüre nach Wunsch

Die Zubereitung:

Als erstes wird der Backofen auf 175 Grad vorgeheizt. Dann werden die trockenen Zutaten, also Zucker, Mehl, Kakaopulver, Vanillezucker und Backpulver in eine Schüssel gegeben und miteinander vermengt. Anschließend werden die Reismilch und das Öl hinzugefügt. Nun wird schluckweise soviel Wasser dazugegeben und untergerührt, bis einer geschmeidiger, zähflüssiger Rührteig entstanden ist. Zum Schluss wird die Schokolade in grobe Stücke gehackt und unter den Teig gehoben.

Der Teig wird nun in eine gefettete und mit Mehl ausgestreute Backform gefüllt und etwa eine Stunde lang gebacken. Nach dem Abkühlen kann der Kuchen mit Kuvertüre überzogen oder mit Puderzucker bestreut werden.

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