Schnelle und einfache Bastelanleitung für pfiffige Einladungen zum Kindergeburtstag

Schnelle und einfache Bastelanleitung für pfiffige Einladungen zum Kindergeburtstag

Rückt der Kindergeburtstag immer näher, wird es Zeit, sich um die Einladungen für die kleinen Gäste zu kümmern. Selbstgebastelte Einladungen, an denen das Geburtstagskind mitwirken konnte, sind dabei natürlich besonders schön. Allerdings müssen die Einladungen dann einfach und schnell zu machen sein. Denn kleinere Kinder haben nicht die Geduld, um stundenlang an einer Karte zu werkeln.

Schnelle und einfache Bastelanleitung für pfiffige Einladungen zum Kindergeburtstag

Und auch die Eltern haben mit den Vorbereitungen für die Feier schon genug um die Ohren.

Wir zeigen heute eine Idee für pfiffige Einladungen zum Kindergeburtstag, die ruckzuck fertig sind. Wenn die Eltern die Grundformen vorbereiten, kann sich das Geburtstagskind in Sachen Deko kreativ austoben. Und weil die Einladungen mit wenig Material auskommen, bleiben auch die Kosten im Rahmen.

Also, los geht’s!:

Die Materialien für die Einladungen

  • Tonpapier

  • Teller oder anderer runder Gegenstand

  • Graupappe für die Schablone vom Dreieck

  • Lineal und Bleistift

  • Schere und Teppichmesser

  • Deko nach Wunsch, zum Beispiel Augensticker und Klebepunkte, Wollreste, verschiedene Aufkleber, Buchstaben- und Zahlensticker oder Motive zum Aufstempeln

Bei den meisten Schreib- und Malblöcken besteht die Rückseite aus Graupappe. Wer einen Block hat, kann deshalb einfach ein Stück von der Rückseite abschneiden. Ansonsten kann die Schablone auch aus einem stabilen Karton ausgeschnitten werden. Wichtig wäre nur, dass der Karton recht hart ist, damit die Kanten glatt bleiben.

Die Bastelanleitung für die Einladungen zum Kindergeburtstag

Für die Einladungen werden Kreise aus Tonpapier ausgeschnitten. Diese Kreise werden anschließend gefaltet. Dadurch haben die Einladungen die Form eines Dreiecks und sind gleichzeitig verschlossen. Briefumschläge sind deshalb nicht notwendig. Nach dem Falten können die Einladungen nach Herzenslust dekoriert werden. Doch der Reihe nach!

  1. Schritt: den Text auf das Tonpapier drucken

Zunächst wird die Größe der späteren Kreise festgelegt. Das ist deshalb wichtig, weil von der Größe abhängt, wie breit und wie hoch der Einladungstext werden kann.

Wer zum Beispiel einen Dessert- oder Suppenteller als Schablone verwendet, kann einfach ausmessen, welchen Durchmesser der Teller hat. Von diesem Wert werden anschließend zwei, drei Zentimeter abgezogen.

Damit ist die maximale Größe für das Textfeld vorhanden. Hat der Teller beispielsweise einen Durchmesser von 16 Zentimetern, sollte der Einladungstext nicht breiter und höher werden als 13 bis 14 Zentimeter.

Dann kann der Einladungstext auf das Tonpapier gedruckt werden. Bis zu einer Papierstärke von etwa 200 Gramm pro Quadratmeter schaffen das die meisten Drucker problemlos.

Der Text sollte dabei mittig angeordnet sein. Denn zum einen sind das schöner aus und zum anderen ist so sichergestellt, dass der Text auch wirklich in den Kreis passt.

Sollte der Drucker kein Tonpapier verarbeiten können, kann der Text auch auf normales Kopierpapier gedruckt und später in die Einladungen gelebt werden. Müssen nur wenige Einladungen gebastelt werden, ist natürlich ebenso möglich, den Text von Hand zu schreiben.

  1. Schritt: Kreise aus dem Tonpapier ausschneiden

Ist das Tonpapier beschriftet, werden die Kreise ausgeschnitten. Dazu den Teller mittig auf den Text legen und dünn mit Bleistift umrunden.

Nach einem Kontrollblick, ob sich der ganze Text innerhalb des Kreises befindet, kann das Papier mit der Schere ausgeschnitten werden. Das wird dann für alle Einladungen wiederholt.

  1. Schritt: die Schablone für das Dreieck anfertigen

Jetzt kommt ein bisschen Mathematik oder genauer Geometrie ins Spiel. Damit die Einladungen später schnell, einfach und gleichmäßig gefaltet werden können, wird nämlich ein gleichseitiges Dreieck als Schablone benötigt.

Wer möchte, kann die Maße des Dreiecks natürlich mit den entsprechenden Formeln ausrechnen.

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Einfacher ist es aber, das Dreieck zeichnerisch zu konstruieren. Das geht so:

  • Zunächst wird mithilfe des Tellers ein Kreis in der gleichen Größe wie die Tonpapierkreise auf die Graupappe gezeichnet.

  • Dann wird eine senkrechte Linie gezogen, die den Kreis in zwei Hälften teilt. Genau in der Mitte wird außerdem der Kreismittelpunkt M markiert.

  • Anschließend wird der Teller mittig auf den Kreis aufgelegt. Die Oberkante des Tellers befindet sich dabei im Kreismittelpunkt und der Mittelpunkt des Tellers liegt dort, wo die senkrechte Linie auf den Kreis trifft.

  • Nun kann die obere Hälfte des Tellers mit dem Bleistift nachgefahren werden. An den beiden Stellen, an denen der Bogen den Kreis schneidet, befinden sich die beiden unteren Ecken des Dreiecks. Die Spitze ist dort, wo die senkrechte Mittellinie den Kreis berührt.

  • Nun müssen die Eckpunkte nur noch mit Linien miteinander verbunden werden.

Damit es klarer wird, hier noch ein Bild dazu: [Dreieck]

Dreieck

Ist das Dreieck aufgezeichnet, wird es mit dem Teppichmesser ausgeschnitten.

  1. Schritt: die Einladungen falten

Mit dem Pappdreieck als Schablone sind die Einladungen im Handumdrehen gefaltet. Dazu wird die Schablone auf einen Tonpapierkreis gelegt. Der Einladungstext zeigt dabei nach oben.

Dann können die Kanten des Dreiecks mit der Schere einmal ganz leicht umrundet werden. Dadurch ist das Papier minimal eingeritzt und lässt sich einfach umklappen.

Zum Falten werden zuerst die rechte Klappe und danach die linke Klappe umgelegt. Anschließend wird die untere Klappe nach oben gefaltet und ihre rechte Hälfte vorsichtig unter die rechte Klappe geschoben. Dadurch ist die Einladung verschlossen, lässt sich aber jederzeit wieder auseinanderfalten und erneut verschließen.

Auf die gleiche Art und Weise werden alle Einladungen gefaltet.

Und damit es anschaulicher wird, auch hierzu eine Grafik: [Einladung]

Einladung

  1. Schritt: die Einladungen dekorieren

Nachdem die Einladungen soweit vorbereitet sind, können sie nun nach Lust und Laune verziert werden. Eine Möglichkeit dabei ist, Augen, halbe Klebepunkte als Münder und Wollreste als Haare aufzukleben. So verwandeln sich die Einladungen in witzige Figuren.

Genauso können die Einladungen mit einer Zahl, die das Alter des Geburtstagskindes verrät, und Geburtstagsmotiven beklebt werden. Steht die Feier unter einem bestimmten Motto, kann die Deko das Motto aufgreifen.

Doch natürlich ist auch gegen Fantasiemuster nichts einzuwenden. Erlaubt ist, was die Bastelkiste hergibt und dem Geburtstagskind gefällt!

Sind alle Einladungen dekoriert, sind sie fertig – und können an die Gäste verteilt werden…

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Martina Grundel, 48 Jahre, Erzieherin, Steffi Sustack, 41 Jahre, Inhaberin Bastel- und Dekorationsladen, Sabine Borchert 37 Jahre, Sozialpädagogische Assistentin und Norbert Bachmann, 46 Jahre , Autor, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Sprüche und Ratgeber für Geburtstagsfeiern, Jubiläen und Feiern aller Art.

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