Tipps und Anregungen rund um die Babyparty, Teil 1

Tipps und Anregungen rund um die Babyparty, Teil 1

Meist sind es eine oder mehrere Freundinnen, die eine Babyparty organisieren, entweder als Überraschungsparty oder in Absprache mit der werdenden Mutter. Damit die Party ein voller Erfolg wird, will sie gut geplant und liebevoll vorbereitet sein. In einer kleinen Beitragsreihe geben wir jede Menge Infos, Tipps und Anregungen rund um die Babyparty!

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Tipps und Anregungen rund um die Babyparty, Teil 1

Babyparty, Baby Shower oder Babypinkeln

Die Babyparty hat ihre Wurzeln in den USA und nennt sich dort Baby Shower. Zwei bis drei Monate vor der Geburt veranstaltet eine Freundin oder Verwandte eine Feier für die baldige Mama und das noch ungeborene Baby.

Je nach Entfernung findet die Babyparty bei der Gastgeberin, bei der Schwangeren oder an einem anderen Ort statt.

Zwar kann jeder die Gästeliste natürlich so gestalten, wie er möchte. Meistens werden aber nur Freundinnen und weibliche Verwandte eingeladen. Die Deko wird auf das Baby-Motto abgestimmt und ist oft passend zum Geschlecht des Kindes in Rosa oder Hellblau gehalten.

Die Gäste verbringen eine schöne Zeit zusammen, kleine Spiele sorgen für die richtige Unterhaltung.

Üblich ist außerdem, dass die Gäste Geschenke mitbringen. Dabei handelt es sich in aller Regel um Utensilien, die die Ausstattung fürs Baby vervollständigen.

Auch in Deutschland gibt es die Tradition, ein Baby mit einer Feier zu begrüßen. Anders als die Baby Shower findet das sogenannte Babypinkeln, auch bekannt als Pullerparty, aber erst nach der Geburt des Babys statt. Außerdem nehmen alle Verwandten, Freunde und Nachbarn an der Feier teil.

Offizielle Einladungen sind eher unüblich. Stattdessen verweisen ein Bettlaken, eine Fahne, ein Schild oder ein Storch vor dem Haus auf das Fest.

Der Brauch stammt ursprünglich aus Norddeutschland. Dass die Gäste ausgelassen trinken, soll dem Baby sinnbildlich dabei helfen, gesund Wasser zu lassen. Doch auch das Pinkeln selbst hat eine tiefere Bedeutung. Wird ein Gast nämlich vom Baby angepullert, während er es begutachtet und willkommen heißt, soll ihm das fortan Glück bringen.

Veranstaltet wird das Babypinkeln entweder direkt nach der Geburt oder ein paar Tage später, wenn Mutter und Kind daheim sind.

Damit die frisch gebackenen Eltern möglichst wenig Arbeit haben, ist es in vielen Regionen Brauch, dass die Gäste das Essen und die Getränke mitbringen.

Tipps für die Planung und Vorbereitung der Babyparty

Bei einer Babyparty im amerikanischen Stil steht das Wohlergehen der werdenden Mutter klar im Vordergrund. Möglicherweise möchte sie an der Planung beteiligt sein, weil sie gerne organisiert und dekoriert.

Andersherum findet sie vielleicht Überraschungen super. Solche Aspekte sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Woran es außerdem zu denken gilt, verraten die folgenden Tipps.

Den richtigen Zeitpunkt wählen.

Eine Babyparty findet in aller Regel im letzten Drittel der Schwangerschaft statt. Die Planungen sollten also ungefähr im sechsten Schwangerschaftsmonat beginnen. So bleibt genug Zeit, um alles in Ruhe vorzubereiten. Wer eher spontan ist, kann die Babyparty natürlich auch ohne großen Vorlauf auf die Beine stellen.

Ratsam ist aber, die Feier nicht zu kurz vor dem geplanten Geburtstermin anzusetzen. Denn zum einen könnte die Party für die werdende Mutter am Ende der Schwangerschaft zu anstrengend werden.

Und zum anderen kann es immer passieren, dass das Baby früher zur Welt kommt.

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Der Termin für die Babyparty sollte in erster Linie berücksichtigen, wann die Schwangere Zeit hat. Gerade bei einer längeren Gästeliste ist es nahezu unmöglich, alle Terminwünsche zu berücksichtigen.

Doch je früher der Termin steht, desto besser können sich die Gäste darauf einrichten. Ob richtige Einladungen verschickt werden oder nur kurze Benachrichtigungen erfolgen, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.

Eine Überraschungsparty abwägen.

Eine Überraschungsparty ist eine tolle Geste und kommt in den meisten Fällen gut an. Allerdings erfordert sie auch eine gute Organisation und geht mit reichlich Geheimniskrämerei einher.

Soll die Babyparty bei der werdenden Mutter stattfinden, muss sie irgendwie aus der Wohnung gelotst und beschäftigt werden, damit genug Zeit bleibt, um alles zu dekorieren und vorzubereiten.

Auch das Aufräumen danach sollte organisiert sein. Einfacher ist deshalb, einen anderen Ort auszuwählen. Das kann die Wohnung einer Freundin oder Verwandten, eine Gaststätte, ein Vereinsheim oder eine ähnliche Räumlichkeit sein.

Eine Überraschungsparty sorgt immer für einen besonderen Moment. Doch nicht jeder ist begeistert, wenn er überrascht wird. Je nachdem, welcher Typ die werdende Mutter ist, kann deshalb der bessere Weg sein, sie mit einzubinden.

Auf diese Weise kann sie ihre Vorstellungen einbringen und die gemeinsamen Treffen bieten viel Raum, um in Ruhe zu quatschen. Wenn das Baby erst einmal da ist, werden solche Treffen schließlich zumindest am Anfang seltener.

Die Aufgaben verteilen.

Eine Babyparty komplett alleine zu organisieren, geht mit viel Arbeit einher. Ratsam ist deshalb, sich Hilfe zu holen. So kann sich eine Freundin um die Deko kümmern, eine andere Freundin die Spiele vorbereiten und noch eine andere Freundin die Verpflegung organisieren.

Gut ist auch, den Vater des Kindes zurate zu ziehen. Er kann dabei helfen, einen passenden Termin zu finden und dafür zu sorgen, dass die werdende Mutter dann auch wirklich Zeit hat und sich nichts anderes vornimmt.

Außerdem weiß er vermutlich, was für das Baby noch gebraucht wird. Und er kann Kontaktdaten von Verwandten oder Freundinnen besorgen, die die werdende Mutter sicher gerne dabei hätte.

Ein vielseitiges Buffet auf die Beine stellen.

Bei einer Babyparty sind eine Torte, Kuchen und anderes süßes Gebäck üblich. Doch wenn die Party über mehrere Stunden geht, sollten auch herzhafte Snacks bereitstehen.

Denn zum einen mag nicht jeder nur Süßes. Und zum anderen hat die Schwangere möglicherweise eher Appetit auf Herzhaftes.

Für das Buffet bieten sich deshalb verschiedene Salate, Wurst- und Käseplatten, Obstspieße, Gemüsesticks oder ein, zwei Suppen an. Auch Würstchen oder Frikadellen kommen gut an. Bewährt hat es sich außerdem, die Gäste darum zu bitten, etwas mitzubringen.

Auf diese Weise hat nicht eine einzige Person die ganze Arbeit und es entsteht automatisch ein vielseitiges Buffet, bei dem jeder etwas nach seinem Geschmack findet.

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Martina Grundel, - Erzieherin, Steffi Sustack, - Inhaberin Bastel- und Dekorationsladen, Sabine Borchert - Sozialpädagogische Assistentin, Norbert Bachmann, - Autor, Youtuberin Sevilart (Deko-, Bastel- Krativvideos) Christian & Ferya Gülcan, Künstler, Betreiber und Redakteure dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps, Sprüche und Ratgeber für Geburtstagsfeiern, Jubiläen und Feiern aller Art.

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