Die 10 größten Stolpersteine beim Kindergeburtstag

Die 10 größten Stolpersteine beim Kindergeburtstag

Während die Kinder ihrer Geburtstagsfeier oft schon lange im Voraus entgegenfiebern, ist ein Kindergeburtstag für die Eltern mit reichlich Arbeit verbunden. Immerhin will vieles geplant und organisiert werden, damit das Fest zu einem vollen Erfolg wird und die kleinen Gäste viel Spaß haben.

Stolpersteine beim Kindergeburtstag

Andererseits ist alles halb so wild – wenn die Eltern wissen, welche Fehler sie vermeiden sollten.

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Wir haben die zehn größten Stolpersteine beim Kindergeburtstag zusammengestellt und verraten, wie es besser geht:

  1. Stolperstein: Muss-Einladungen

Grundsätzlich sollten die Eltern ihr Kind entscheiden lassen, wen es zur seiner Geburtstagsfeier einladen möchte und wen nicht. Dass sich die Eltern irgendwie verpflichtet fühlen, die Kids auf die Gästeliste zu setzen, bei denen ihr Nachwuchs auch zu Gast war, ist zwar sicher verständlich. Aber Kinder haben nun einmal ihre eigenen Ideen und Vorstellungen. Deshalb sollten die Eltern dem Kind die Gästeliste überlassen, auch wenn es vielleicht schwerfällt.

Am besten sprechen die Eltern im Vorfeld immer mal wieder an, wen das Kind gerne bei der Feier dabeihaben möchte. Meist kristallisieren sich dann ein paar Kinder heraus, die jedes Mal genannt werden. Diese Kids werden dann auch eingeladen.

  1. Stolperstein: Zu viele Gäste

Gerade was die Anzahl der Gäste auf einem Kindergeburtstag angeht, gilt das Motto „Weniger ist mehr“. Eine bewährte Faustregel lautet, dass die Gästeanzahl mit dem Alter übereinstimmen sollte. Feiert das Kind beispielsweise seinen fünften Geburtstag, darf es also fünf Freunde einladen.

Zum sechsten Geburtstag dürfen es sechs kleine Geburtstagsgäste sein. Vor allem jüngere Kinder sind schnell überfordert, wenn zu viele Kids mitfeinern. Und auch für die Eltern ist es sehr viel einfacher und angenehmer, wenn sie nur eine überschaubare Gruppe in Schach halten müssen.

  1. Stolperstein: Kindergeburtstag und Kaffeeklatsch gleichzeitig

Die Geburtstagfeier für die kleinen Freunde und der Kaffeeklatsch mit der Familie gehören einfach nicht zusammen. Die Eltern können sich nicht um Oma, Opa, Tanten und Onkel kümmern und gleichzeitig auch noch fünf Fünfjährige bespaßen.

Der Geburtstag zieht sich zwar über mehrere Tage hin, wenn die Feiern für die Kleinen und die Großen getrennt voneinander stattfinden. Aber am Ende haben alle Beteiligten mehr davon.

  1. Stolperstein: Wahlloses Geschenkauspacken

Geschenke sind ein sehr wichtiger Punkt beim Kindergeburtstag. Deshalb sollte dem Auspacken der Geschenke auch ein eigener Programmpunkt gewidmet werden. Denn sonst besteht die Gefahr, dass sich das Geburtstagskind eher mit seinen Geschenken beschäftigt als damit, seine Gäste richtig zu begrüßen. Oder umgekehrt, dass die Geschenke achtlos in irgendeiner Ecke landen und gar nicht honoriert werden.

Eine gute Möglichkeit ist deshalb, das Auspacken der Geschenke auf den Zeitpunkt zu verlegen, wenn die Kids zusammensitzen, weil es gleich den Geburtstagskuchen gibt. So sehen die anderen Kinder dann auch, was das Geburtstagskind von wem bekommen hat.

  1. Stolperstein: Komplizierte Spiele

Ein Unterhaltungsprogramm für die Kleinen muss sein und Spiele gehören zum Kindergeburtstag unbedingt dazu. Allerdings müssen die Spiele zum Alter der Kids passen. Für Spiele mit einer aufwändigen Vorbereitung, die stundenlang erklärt werden müssen und sich dann ewig hinziehen, fehlt kleinen Kindern die Geduld.

Mit möglichst einfachen Spielen und Aktionen fahren die Eltern wesentlich besser. Tatsächlich sind es die alten Klassiker, wie zum Beispiel Topfschlagen, Sackhüpfen, Schokoladeessen in Winterkleidung oder die Reise nach Jerusalem, die auch heute noch am meisten Spaß bringen.

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  1. Stolperstein: Keine Sieger

Wenn ein Kind ein Spiel gewonnen hat, ist es der Sieger. Und als Sieger sollte es einen kleinen Gewinn bekommen, während die anderen Kinder nur einen Trostpreis kriegen. Die Eltern sollten nicht den Fehler machen, keinen Sieger zu küren, um so Tränen oder Streit zu vermeiden.

Natürlich muss es bei den Spielen gerecht zugehen. Aber die Kids finden es nicht gut, wenn am Ende alle gleich behandelt werden. Schließlich versucht jeder, als Erster ins Ziel zu kommen. Und dass der Gewinner das Spiel gewonnen hat, verstehen auch schon kleine Kinder.

  1. Stolperstein: Unbegrenzte Partyzone

Kleine Kinder zu beaufsichtigen, ist an sich schon nicht einfach. Wenn sich die Zwerge dann aber noch in der ganzen Wohnung verteilen, geht der Überblick schnell verloren. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich einzelne Kinder abseilen, weil sie in einem Zimmer spannende Spielsachen, den Fernseher oder anderes entdeckt haben.

Um solche Szenarien zu vermeiden, sollten die Eltern eine klare Partyzone einrichten. Nur in diesem Bereich findet der Kindergeburtstag statt, während alle anderen Räume geburtstagsfreie Zone sind.

  1. Stolperstein: Zu großes Büffet

Neben Kakao, Limonade, Kuchen und Süßigkeiten gibt es beim Kindergeburtstag meist auch etwas Warmes zu essen. Und verständlicherweise möchten die Eltern, dass für jeden kleinen Geburtstagsgast etwas dabei ist. Doch ein großes Büffet mit viel Auswahl ist beim Kindergeburtstag keine gute Idee.

Warum? Stellen die Eltern zum Beispiel vier verschiedene Sorten Muffins auf den Tisch, kann es gut passieren, dass die Kids ausgerechnet die Muffins haben wollen, die schon aufgegessen sind. Denn in den meisten Fällen werden die Kinder zur gleichen Sorte greifen. Was ein Kind hat, will das andere Kind nämlich auch haben. Den großen Vorbereitungsstress können sich die Eltern also ruhigen Gewissens sparen. Eine kleine Auswahl, zum Beispiel zwei Pizzasorten, reicht völlig aus.

  1. Stolperstein: Ungeschickte Gastgeschenke

Kleine Gastgeschenke als Erinnerung an den Kindergeburtstag sind selbstverständlich keine Pflicht. Doch wenn sich die Eltern dafür entscheiden, dann sollten sie darauf achten, die Geschenke einfach zu halten.

Ein Mini-Puzzle mag eine hübsche Idee sein, bringt aber nicht viel, wenn die Kinder die Verpackung öffnen, die Einzelteile überall herumfliegen und am Ende ein Teil fehlt. Ein großer Lolli, eine Spielfigur oder ein Schnappschuss von der Feier, den die Eltern zwischendurch schnell ausdrucken und einrahmen, ist da schon viel besser geeignet.

  1. Stolperstein: Langwieriger Abschied

Irgendwann geht der Kindergeburtstag zu Ende und die kleinen Gäste werden von ihren Eltern abgeholt. Die Gastgeber sollten dann nicht den Fehler machen, die abholenden Eltern noch auf eine Tasse Kaffee oder ein Gläschen Sekt hereinzubitten.

Der Abschied zieht sich dadurch nämlich nur unnötig in die Länge und das Gequengel, noch ein bisschen zu bleiben, ist fast schon vorprogrammiert. Deshalb gilt: Wenn Mama oder Papa vor der Tür steht, ist die Feier vorbei.

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