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Seifenblasen beim Kindergeburtstag – Infos und Rezepte

Seifenblasen beim Kindergeburtstag – Infos und Rezepte

 

Natürlich möchten Kinder auf einer Geburtstagsfeier nicht nur brav am Tisch sitzen und Kuchen oder Würstchen essen. Stattdessen möchten sie spielen und toben. Oft haben die Kids auch Spaß daran, etwas zu basteln.

Dies gilt vor allem dann, wenn sie ihre Werke gleich nutzen oder als Andenken mit nach Hause nehmen können. Für die Eltern des Geburtstagskindes ist es aber mitunter gar nicht so einfach, etwas Passendes zu finden.

Schließlich sollte es etwas sein, das sich einfach herstellen lässt, recht schnell fertig ist und keine nennenswerten Verletzungsgefahren birgt. Zudem sollte es auch nicht allzu viel kosten und wenn die Kinder das selbstgemachte Spielzeug ausprobieren, sollten Wohnung oder Garten möglichst wenig Schaden nehmen.

Etwas, das alle diese Kriterien erfüllt und außerdem Kinder und Erwachsene gleichermaßen fasziniert, sind Seifenblasen: 

 

Seifenblasen – Interessantes vorab

Die Geschichte der Seifenblasen beginnt vor rund 5.000 Jahren. Damals stellten die Sumerer die erste Seife her, indem sie Pflanzenasche und Ziegentalg mit Wasser zu einer dickflüssigen Brühe verkochten. Da diese Seife schäumte, entstanden ganz nebenbei auch die ersten Seifenblasen.

Auch die alten Römer und Ägypter kannten Seifenblasen und Gemälde belegen, dass Kinder schon sehr früh Gefallen an den schwebenden Kugeln fanden. Doch auch Erwachsene und gestandene Wissenschaftler setzten sich mit Seifenblasen auseinander. Leonardo da Vinci etwa nutze Seifenblasen, um mit ihrer Hilfe an der Oberflächenspannung von Flüssigkeiten zu forschen, während sich Isaac Newton damit beschäftigte, wie die schillernden Regenbogenfarben auf den Seifenblasen zustande kommen.

Lange Zeit waren Seifenblasen zudem in der Architektur ein wichtiges Instrument, denn sie waren die einzige Möglichkeit, um die optimale Neigung von außergewöhnlichen Dachkonstruktionen zu bestimmen. Dafür wurde die geplante Dachkonstruktion aus Draht gebogen und anschließend in Seifenwasser getaucht. Beim Herausziehen der Drahtform aus dem Seifenwasser bildeten sich Seifenblasen, die die optimale Form der Dachflächen anzeigten.

Mithilfe dieser Technik entstand beispielsweise das Dach des Münchner Olympiastadions. Aber auch jenseits der Naturwissenschaften und praktischen Aspekte spielten Seifenblasen ein Rolle. So wurden sie in der Philosophie zum Symbol für die Kurzlebigkeit des Schönen, in der Kunst wurden sie zum Sinnbild für die Vergänglichkeit.  

Ganz offiziell wurden Seifenblasen jedoch erst 1948 erfunden. Nach dem Krieg waren viele Städte zerstört und die Menschen litten Not. Es war nicht viel da und somit war auch Geld nicht viel wert, denn es gab ja kaum etwas, das damit hätte gekauft werden können. Folglich florierte der Tauschhandel.

Zu dieser Zeit forschte der schwäbische Chemiker Dr. Rolf Hein an einem Waschmittel, das er unter anderem bei Landwirten gegen Lebensmittel eintauschen wollte. Sein Waschmittel war für die Reinigung von Wäsche aber kaum geeignet, denn die Flüssigkeit schäumte viel zu sehr. Also machte der findige Schwabe aus der Not eine Tugend: Er füllte die Flüssigkeit in kleine Fläschchen ab, packte einen Pustering dazu und verkaufte das Ganze als Spielzeug für Kinder.

Damit war die Seifenblase endgültig erfunden.

 

Seifenblasen beim Kindergeburtstag – Infos und Rezepte

Kinder wie Erwachsene sind fasziniert von den bunt schimmernden Kugeln, die sanft durch die Luft schweben, bis sie schließlich zerplatzen. Dabei macht es aber nicht nur Spaß, Seifenblasen zu pusten, sondern sie eigenen sich auch prima für verschiedene Spiele an einem Kindergeburtstag.

So können die Kids beispielsweise in einem Wettbewerb unter Beweis stellen, wer die größte Seifenblase pusten kann oder wer mit einem Luftzug die meisten Seifenblasen schafft. Die Pusteringe und die Fläschchen können die Kinder zuvor selbst basteln und später als Andenken an den Kindergeburtstag mitnehmen.

 

Dafür werden benötigt:

  • ·         kleine, verschließbare Behälter, am besten aus Kunststoff
  • ·         Farben, Aufkleber, Stoffreste, Papier, bunte Folien, Federn, Perlen und anderes Dekomaterial zum Verzieren
  • ·         Draht
  • ·         Schnürsenkel oder Wolle 

Jedes Kind bekommt einen Behälter, den es bemalen, bekleben und gestalten darf. Anschließend werden die Pusteringe angefertigt. Dafür erhalten die Kinder jeweils ein Stück Draht, das sie entsprechend biegen. Bei kleinen Kindern sollte natürlich ein Erwachsener diese Aufgabe übernehmen.

Die gebogenen Pusteringe werden dann entweder mit einem Schnürsenkel überzogen oder mit Wolle umwickelt. Das Material saugt sich mit der Flüssigkeit voll und sorgt für tolle Seifenblasen. Sind die Behälter und die Pusteringe fertig, dürfen die Kinder ihre Fläschchen befüllen und das fröhliche Seifenblasen-Pusten kann beginnen! 

Die Flüssigkeit für die Seifenblasen sollte eine Zeit lang ziehen. Je nach Rezept reichen dabei ein, zwei Stunden aus, mitunter sollte die Flüssigkeit aber mindestens 24 Stunden vorher vorbereitet werden. Deshalb sollten die Eltern des Geburtstagskindes das Gemisch vorher ansetzen.

 

Und hier noch ein paar Rezepte für selbstgemachte Seifenblasenflüssigkeit:

1.       450ml Spülmittel mit 1,5l Wasser und 2 Esslöffeln Maissirup verrühren. Sobald die Flüssigkeit nicht mehr schäumt, kann sie abgefüllt werden. Wird die Menge des Maissirups auf 200ml erhöht, entsteht eine Flüssigkeit für Seifenblasen, die sehr lange halten, bevor sie zerplatzen.

2.       150ml Spülmittel mit 2l Wasser und einem guten Teelöffel Glyzerin mischen. Die Flüssigkeit kann umgefüllt werden, wenn sie aufgehört hat, zu schäumen.

3.       450ml Babyshampoo mit 1,5l Wasser und 300ml Maissirup vermischen. Diese Flüssigkeit ist mild, so dass es keine Tränen gibt, falls ein Kind etwas davon in die Augen bekommen sollte.

4.       100g Zucker und zwei Esslöffel Salz in 200ml warmes Wasser geben und gut durchrühren, bis sich die Kristalle vollständig aufgelöst haben. Dann 150ml Spülmittel und 200ml Wasser miteinander vermischen. Anschließend die Zucker-Salz-Lösung, das Spülmittel-Wasser, 1l Wasser und einen guten Esslöffel Glyzerin zusammenschütten und vorsichtig verrühren. Die Flüssigkeit sollte dann etwa vier Stunden lang ziehen. 

5.       200ml lauwarmes Wasser mit 110g Neutralseife, 5g (trockenem) Tapetenkleister und 100g Puderzucker verrühren und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag die Mischung mit 1,8l lauwarmem Wasser auffüllen und bis zum nächsten Tag stehen lassen. Diese Flüssigkeit macht es möglich, besonders große Seifenblasen zu pusten.

Die Rezepte ergeben alle etwa 2l Seifenblassenflüssigkeit. Die Menge kann aber natürlich nach Bedarf variiert werden. Ist das Wasser am Wohnort hart oder recht kalkhaltig, ist es übrigens besser, auf destilliertes Wasser zurückzugreifen.

Mehr Anleitungen, Vorlagen und Tipps:

Thema: Seifenblasen beim Kindergeburtstag – Infos und Rezepte

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