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Gemeinsam feiern – Warum Freunde so wichtig sind

Gemeinsam feiern – Warum Freunde so wichtig sind

 

Kinder fiebern häufig ihrem Geburtstag entgegen. Dies liegt nicht nur daran, dass sie an ihrem Ehrentag im Mittelpunkt stehen und Geschenke bekommen. Ein mindestens genauso wichtiger Grund ist die Geburtstagsfeier, zu der sie ihre Freunde einladen dürfen.

Auch im Erwachsenenalter möchten nur wenige ihren großen Tag alleine und im stillen Kämmerlein verbringen. Stattdessen ist es vielen ein großes Anliegen, ihren Geburtstag im Freundeskreis zu feiern. Es muss zwar nicht immer gleich ein großes Fest oder eine Riesenparty sein, aber auf ein nettes Beisammensein in geselliger Runde möchten viele nur ungern verzichten.

So eine gemeinsame Feier sorgt allerdings nicht nur am Geburtstag für gute Laune. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Freunde eine wichtige Zutat für ein langes und glückliches Leben sind.

 

Die Freundschaften im Laufe des Lebens

Schon die Kleinsten wissen, wie wichtig Freunde sind. Deshalb suchen sie sich schon früh die Spielkameraden aus, mit denen das Spielen und Toben am meisten Spaß macht. Die ersten Freundschaften entstehen im Alter von ungefähr drei Jahren. Kleine Kinder sind allerdings noch sehr auf sich selbst bedacht und haben noch nicht gelernt, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurückzustellen.

Deshalb kann es durchaus passieren, dass eine Freundschaft am Ende des Kindergartentages auch schon wieder beendet ist. Wenn kleine Kinder Freundschaften schließen, dann geschieht dies auf einer anderen Ebene als bei Jugendlichen und Erwachsenen.

Kinder teilen beispielsweise ihr Frühstücksbrot miteinander, halten sich gegenseitig einen Platz frei oder verteidigen ihre Freunde gegenüber anderen Kindern. Diese Freundschaften sind aber trotzdem in erster Linie Zweckgemeinschaften. Mit den Freunden sind nämlich immer Spielkameraden und Verbündete gegen andere Kinder oder auch die Erwachsenen vorhanden.

Ab dem Schulalter ändert sich das allmählich. Freunde werden zu Weggefährten und Vertrauenspersonen. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite, hören zu, geben Ratschläge und helfen weiter.

Oft entstehen übrigens Freundschaften zwischen Kindern und Jugendlichen, die auf den ersten Blick ganz unterschiedlich sind. Ein Grund hierfür ist, dass schon Kinder instinktiv spüren, dass das Anderssein Vorteile mit sich bringen kann. So kann der eine etwas vielleicht besser als der andere, wodurch sich die beiden Freunde gut ergänzen, gegenseitig unterstützen und voneinander lernen können.

Manchmal ist es aber auch einfach nur die Sympathie, die darüber entscheidet, wo die Freundschaft hinfällt. In der Pubertät werden Freunde ganz besonders wichtig. Nicht selten ist ihr Einfluss größer als der der Eltern und der Geschwister. Allerdings zeichnen sich Unterschiede zwischen den Freundschaften ab, die Mädchen und die Jungen schließen. Mädchen haben die berühmten besten Freundinnen.

Jungs haben zwar auch gute Freunde. Wenn diese guten Freunde aber einmal keine Zeit haben, sind Jungs flexibler und ziehen eben mit anderen Kumpels um die Häuser.

Auch im Erwachsenenalter bleiben die Unterschiede zwischen Frauen- und Männerfreundschaften bestehen. Frauen legen größeren Wert auf gute, intensive Freundschaften. Oft haben sie mehrere enge Freundinnen, denen sie vertrauen und alles erzählen. Männer hingegen neigen dazu, sich auf ein, zwei Freunde zu beschränken und ansonsten eher lockere Bekanntschaften zu pflegen. Auch behalten sie sehr persönliche Dinge oft lieber für sich.

Generell kommt es aber nicht darauf an, möglichst viele Freunde zu haben. Letztlich sind ein, zwei richtig gute Freunde weit mehr Wert als eine ganze Schar an flüchtigen Bekanntschaften.   

 

Warum Freunde so wichtig sind

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Freundschaften das Wohlbefinden steigern. Menschen, die Freundschaften geschlossen haben und diese Beziehungen pflegen, leben glücklicher, zufriedener und gesünder. So sinkt unter anderem das Risiko, Depressionen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden.

Außerdem schütten Menschen weniger Stresshormone aus und fühlen sich sicherer, wenn sie wissen, dass sie auf die Unterstützung durch ihre Freunde vertrauen können. Hinzu kommt, dass Freunde den Blick auf das Leben zu verändern scheinen. So werden Schwierigkeiten als weniger bedrohlich und Probleme als weniger schwierig empfunden. Gleichzeitig steigern Freunde das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl.

Recht erstaunlich ist die Erkenntnis der Wissenschaftler, dass sich Freunde stärker auf das Gefühl, ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen, auswirken als enge Verwandte und sogar die eigenen Kinder. Ein Grund hierfür könnte sein, dass sich jeder seine Freunde selbst aussuchen kann. Eine lebensverlängernde Wirkung hat eine Freundschaft aber nur dann, wenn es sich um eine echte, tiefe und gleichberechtigte Freundschaft handelt. Eine oberflächliche Bekanntschaft oder eine reine Zweckgemeinschaft hat langfristig keine nennenswerte Auswirkung.

Warum sich Freundschaften positiv auswirken, hat die Wissenschaft ebenfalls erforscht. Dabei kam heraus, dass Freundschaften dem Leben einen Sinn geben. Ein Mensch, der Freunde hat, fühlt sich nicht alleine und einsam.

Er weiß, dass er für andere wichtig ist. Freunde teilen Freud und Leid, stehen bei Entscheidungen bei und rücken einem auch einmal den Kopf zurecht. Übrigens kann der Partner zwar der beste Freund sein, allerdings sollte er nicht der einzige Freund sein. Manchmal braucht es nämlich einfach eine Person, die einem zwar sehr nahe steht, aber dennoch als Außenstehender eine objektive Meinung hat.  

Freunde sind also wichtig. Im Alltag bleibt aber oft nicht die Zeit, um sich regelmäßig zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Allein schon deshalb sollte das gemeinsame Feiern des Geburtstags zur schönen Tradition werden.

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Thema: Gemeinsam feiern – Warum Freunde so wichtig sind

Categories: Geburtstag Blog

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