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Anleitung Windlichter aus Wachs für die Geburtstagsfeier

Anleitung: Windlichter aus Wachs

für die Geburtstagsfeier

Findet die Geburtstagsfeier drinnen statt, gehört ein ansprechend dekorierter Tisch einfach dazu. Aber auch draußen, im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon, darf eine stimmungsvolle Beleuchtung nicht fehlen. Nun ist es natürlich möglich, ganz klassisch mit Kerzen zu dekorieren.

Dies sieht durchaus nett aus, ist aber auch ein wenig langweilig. Gläser zu bemalen, ist nicht jedermanns Sache, während mit Sand, Steinen, Perlen, anderen Materialien oder schlicht Wasser befüllte Gläser auch nicht unbedingt sehr originell sind.

Laternen oder Windlichter aus Papier wiederum sind manchem etwas zu gefährlich. Nun gibt es aber natürlich noch unzählige andere Möglichkeiten für eine tolle Beleuchtung und eine dieser Möglichkeiten stellt die folgende Anleitung vor. Dabei geht es um Windlichter, die aus Wachs angefertigt werden.

Zugegebenermaßen braucht es zwar ein wenig Geduld, bis die Windlichter fertig sind, aber der Aufwand lohnt sich. Zudem sind die Windlichter nicht nur für einen einzigen Einsatz gemacht, sondern können durchaus immer wieder auf den Tisch gestellt oder als Ganzjahres-Deko verwendet werden.

Die benötigten Materialien für die Windlichter aus Wachs

  • ·         Kerzenreste oder Wachslinsen
  • ·         Topf und eventuell Schüssel
  • ·         Holzlöffel oder -stab zum Umrühren
  • ·         Luftballons
  • ·         Schnur
  • ·         Nadel

Anleitung für die Windlichter aus Wachs für die Geburtstagsfeier

1. Schritt: das Wachs schmelzen

Im Bastelbedarf sind sogenannte Wachslinsen erhältlich, die mit Färbetabletten auch eingefärbt werden können. Wer Reste von abgebrannten Kerzen oder generell Kerzen hat, die nicht mehr benötigt werden, kann diese aber ebenfalls für das Windlicht verarbeiten. Ratsam dabei ist lediglich, nicht zu viele verschiedene Farben miteinander zu mischen, denn sonst ergibt sich ein nicht ganz so schöner bräunlicher Farbton.

Geschmolzen wird das Wachs in einem Topf. Dies sollte natürlich ein Topf sein, der nicht mehr zur Zubereitung von Speisen verwendet wird. Entsteht das Windlicht aus Wachslinsen oder aus kleineren Kerzenstücken, können diese direkt in den Topf geschüttet werden.

Bei größeren Kerzenstücken ist es besser, wenn das Wachs im Wasserbad geschmolzen wird. Dazu wird der Topf mit etwas Wasser befüllt, dann kommt eine Schüssel oder ein anderes Gefäß in den Topf. Wichtig beim Schmelzen im Wasserbad ist, darauf zu achten, dass kein Wasser in das Wachs gelangt.

Auf kleiner Flamme und unter gelegentlichem Rühren wird das Wachs nun geschmolzen. Insgesamt sollte dabei soviel Wachs vorhanden sein, dass der Topf oder die Schüssel etwa zur Hälfte befüllt ist. Ist das gesamte Wachs flüssig, wird der Herd ausgeschaltet und das Wachs kurz zur Seite gestellt, damit es leicht abkühlen kann.

2. Schritt: das Windlicht herstellen

Die Basis für das Windlicht bildet ein Luftballon. Dieser wird ein wenig aufgeblasen und anschließend mit etwas Wasser befüllt. Die spätere Größe des Windlichts kann natürlich selbst bestimmt werden, es sollte jedoch weder zu klein noch zu groß sein. Ist das Windlicht zu klein, kommt es nicht gut zur Geltung, ist es zu groß, wird es möglicherweise instabil.

Eine gute und dekorative Größe ergibt sich, wenn der Luftballon so aufgeblasen und mit Wasser befüllt wird, dass sein Durchmesser zwischen zehn und 15 Zentimeter beträgt. Der Luftballon wird zugeknotet, anschließend wird ein Stück Schnur oder Faden daran befestigt.

Jetzt beginnt die eigentliche Herstellung des Windlichts. Dafür wird der Luftballon an der Schnur gehalten und einmal ganz kurz in das flüssige Wachs getaucht. Wichtig ist, dass das Wachs jetzt zwar noch flüssig, aber nicht mehr heiß ist, denn sonst könnte der Luftballon platzen.

Nach dem ersten Eintauchen wird ein paar Sekunden abgewartet, bis die Wachsschicht leicht fest geworden ist. Dann wird der Luftballon erneut in das Wachs getaucht, danach wird wieder ein paar Sekunden abgewartet, anschließend folgt der nächste Tauchgang und immer so weiter. Nach etwa zehn Tauchgängen sollte eine etwas längere Pause eingelegt werden, damit das Wachs durchhärten kann.

Wenn das Wachs hart geworden und der Luftballon abgekühlt ist, geht es mit den nächsten Tauchgängen weiter. Wie gehabt wird der Luftballon dazu kurz in das flüssige Wachs eingetaucht, dann wird ein paar Sekunden lang abgewartet, danach folgt wieder ein Eintauchen. Insgesamt sollte der Luftballon rund 50 Mal eingetaucht werden, damit das Windlicht dick und stabil genug ist. Nun kann mit beispielsweise einem Messer noch der Boden des Windlichts ein wenig begradigt werden, danach muss das Wachs vollständig durchhärten.

3. Schritt: das Windlicht fertig stellen

Wenn das Windlicht ausgehärtet ist, wird zunächst der Luftballon durchgestochen und das Wasser abgeschüttet. Anschließend wird der Luftballon vorsichtig entfernt. Im Prinzip ist das Windlicht damit fertig und nun kann ein kleines Glas, das mit einem Teelicht oder einen Kerze bestückt ist, hineingestellt werden.

Wer möchte, kann das Windlicht jetzt aber auch noch dekorieren. Eine Möglichkeit hierfür ist, etwas Wachs in der gleichen oder in einer anderen Farbe zu schmelzen und mit einem Löffel oder einem Stab Linien, Tropfen und andere Muster aufzubringen. Eine andere Möglichkeit ist, ein Muster in das Windlicht zu drücken. Dafür wird ein Gegenstand wie eine dicke Nadel oder eine Plätzchenform erwärmt und dann vorsichtig auf das Windlicht gepresst.

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Thema: Anleitung Windlichter aus Wachs für die Geburtstagsfeier

Categories: Geburtstag Blog

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