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Anleitung – Rezept: selbstgemachte Pralinen fürs Geburtstagskind

Anleitung/Rezept: selbstgemachte Pralinen fürs Geburtstagskind 

Zu einem Geburtstag gehört Kuchen oder eine Torte unbedingt dazu. Auch verschiedene andere Süßigkeiten und Naschereien sollten auf der Geburtstagstafel nicht fehlen. Gleichzeitig sind Pralinen ein echter Klassiker unter den Geburtstagsgeschenken. Doch warum sollten es immer nur gekaufte Leckereien sein?

Pralinen selbst herzustellen, ist mit dem richtigen Rezept gar nicht so schwer und auch keineswegs so aufwändig, wie oft vermutet. Ein solches Rezept stellt dieser Beitrag vor. Hierbei werden Pralinen aus Marzipan, Pistazien und weißer Schokolade zubereitet und mit einer Zartbitterkuvertüre überzogen.

Und weil die Zubereitung wirklich einfach ist und auch keine besonderen Utensilien benötigt werden, können selbst diejenigen, die keine ausgewiesenen Küchenprofis sind, das Geburtstagskind mit selbstgemachten Pralinen überraschen.

 

Die Zutaten für die Pralinen

  • ·         200 g weiße Schokolade
  • ·         50 g Schlagsahne
  • ·         30 g Butter
  • ·         150 g Marzipanrohmasse
  • ·         40 g Pistazien
  • ·         4 bis 5 EL Johannisbeermarmelade
  • ·         300 g Zartbitterkuvertüre

Diese Menge reicht für ungefähr 35 Pralinen.

 

Die Anleitung für die selbstgemachten Geburtstagspralinen

 

1. Schritt: die Schokoladenmasse zubereiten

Als erstes wird die Schlagsahne in einen kleinen Topf gegeben und einmal aufgekocht. Nach dem Aufkochen wird der Topf vom Herd genommen, damit die Sahne abkühlt. In der Zwischenzeit wird die weiße Schokolade in kleine Stücke gebrochen oder grob gehackt. Anschließend wird die Schlagsahne ein zweites Mal aufgekocht.

In der heißen (aber nicht mehr kochenden!) Sahne werden dann unter ständigem Rühren erst die Butter und danach die weiße Schokolade geschmolzen. Die fertige Schokoladenmasse kann nun erst einmal zur Seite gestellt werden.

 

2. Schritt: Marzipan und Pistazien miteinander verkneten

Als nächstes werden die Pistazien sehr fein gehackt. Wer eine Küchenmaschine oder einen Mixer hat, kann sie diese Arbeit erledigen lassen. Dann wird die Marzipanrohmasse einmal gut durchgeknetet.

Dadurch wird sie weich und lässt sich einfacher verarbeiten. In den Marzipan werden nun die fein gehackten Pistazien eingearbeitet. Dabei muss solange geknetet werden, bis sich die Pistazien und der Marzipan gut miteinander verbunden haben.

 

3. Schritt: die Pralinen zusammensetzen

Sind die Schokoladenmasse und der Pistazienmarzipan fertig, ist der anstrengendste Teil geschafft und die Zutaten können zusammengesetzt werden. Dafür wird der Marzipan zu einer etwa 0,5 cm dicken Platte ausgerollt. Damit der Marzipan nicht an der Arbeitsfläche festklebt, sollte er beim Ausrollen zwischen Backpapier oder Gefrierbeutel gelegt werden. Dicker sollte die Marzipanplatte nicht sein, denn sonst werden die Pralinen zu mächtig.

Nun wird eine Mini-Kastenform (15 x 10 cm) mit Frischhaltefolie ausgelegt. In die Kastenform wird dann die Marzipanplatte gefüllt. Wer keine Mini-Kastenform hat, kann natürlich auch eine andere eckige Form verwenden oder den Marzipan auf ein Backblech legen und einen Rand aus Alufolie falten.

Auf den Marzipan wird eine dünne Schicht Marmelade gegeben. Die rote Farbe der Marmelade sorgt zusammen mit der grünen Marzipanmasse und der weißen Schokoladenmasse für eine tolle Optik. Gleichzeitig runden die säuerlichen Johannisbeeren den Geschmack ideal ab. Die Marmeladenschicht sollte aber wirklich nur sehr dünn sein. Wer keine Johannisbeermarmelade zur Hand hat oder mag, kann sie natürlich auch durch eine andere Marmelade ersetzen oder komplett weglassen.

Auf die Marmelade wird nun die weiße Schokoladenmasse gegeben und glattgestrichen. Dann wird das Ganze gut abgedeckt und am besten über Nacht zum Aushärten in den Kühlschrank gestellt.

 

4. Schritt: die Pralinen mit Schokolade überziehen

Am nächsten Tag wird die Pralinenmasse aus der Form genommen und mit dem Messer in ungefähr 2 cm x 2 cm große Quadrate geschnitten.

Jetzt fehlt nur noch der Schokoladenüberzug. Dafür wird die Kuvertüre grob gehackt, in einen Topf oder eine Schüssel gegeben und über einem warmen Wasserbad geschmolzen. Ist die Zartbitterkuvertüre flüssig, werden die Pralinen nacheinander hineingetaucht.

Das Überziehen mit Schokolade klappt am besten, wenn eine Praline auf eine Gabel gestellt und in die Schokolade eingetunkt wird. Überschüssige Kuvertüre kann am Topf- oder Schüsselrand abgestreift werden. Danach werden die Pralinen auf einem Backblech oder der Arbeitsfläche, jeweils abgedeckt mit Backpapier, abgestellt. Wenn die Kuvertüre ausgehärtet ist, sind die selbstgemachten Pralinen fertig.

 

Das Präsentieren der Pralinen

Um die Pralinen dem Geburtstagskind zu übergeben, können sie in einen Beutel aus transparenter Folie oder in eine kleine Schachtel gefüllt werden. Auch eine leere Verpackung von anderen Süßigkeiten, beklebt mit Geschenkpapier oder Tortenspitze, ist prima geeignet.

Zusammen mit einer schönen Schleife und einem hübschen Geschenkanhänger ist so ein tolles und sehr persönliches Geschenk vorhanden, das dazu auch noch richtig lecker schmeckt. Wer spendabler ist, kann die Pralinen auf einer Platte, einem großen Teller oder einer chicen Etagere drapieren.

So hat das Geburtstagskind später, wenn die Pralinen schon längst aufgegessen sind, noch ein schönes und praktisches Andenken an den Geburtstag.

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Thema: Anleitung – Rezept: selbstgemachte Pralinen fürs Geburtstagskind

Categories: Geburtstag Blog

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